Technische Analyse und Chartanalyse haben in den letzten Jahren mit eindeutigen Handelssignalen ihre Vorteile gegenüber der Fundamental-Analyse bewiesen. (Portfolio Management, Aktienindex)
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Technische Analyse von Aktien


Das Ziel technischer Analyse ist, so lang wie möglich von einem Trend oder Swing zu profitieren, und Trendänderungen möglichst frühzeitig zu erkennen, sodaß man Gewinne sichern und Verluste  minimieren kann.

Technische Analyse arbeitet mit Indikatoren:

Die Technische Aktienanalyse dient zur bestimmung des optimalen Kaufs- bzw Verkauszeitpunktes für eine Aktie.

Die Technische Analyse arbeitet mit einer Auswahl an Kurs-Indikatoren und errechnet mit deren Hilfe die derzeitigen und zukünftigen, sowie kurz- und mittelfristige Trends. Statistisch-mathematische Auswertungen und Kursstatistiken basieren auf Berechnungsgrundlagen wie historischen Kursdaten und Entwicklung des Umsatzvolumens. Die verwendeten Indikatoren lassen sich in 4 Gruppen

einteilen: Trendbestimmer, Trendfolger, Oszillatoren und Volatilitätsindikatoren.

Ziel der technischen Analyse ist es so weit als möglich an einem Trend oder einem „Swing“ zu partizipieren, Trendwenden dabei frühzeitig zu erkennen und dadurch Gewinne zu vermehren und Verluste zu minimieren (mit Eindeutigen Handelssignalen).

Der große Durchbruch der Technischen Analyse kam mit der Entwicklung immer effizienterer Computer-Systeme in den letzten 20 Jahren, weil dadurch umfassende Echtzeit-Berechnungen in der Chartanalyse erst möglich wurden.


1. Trendbestimmungsindikator

Trendbestimmungsindikatoren stellen fest, ob ein Auf- oder Abwärtstrend vorliegt, oder ob sich die Aktie in einer Seitwärtsbewegung (Range-Trading) befindet. Diese Indikatoren geben so geben selbst noch keine Kauf- oder Verkaufssignale, aber sie dienen als wichtige Basis für andere Indikatoren.

Der IC-Expert nutzt den AROON-Indikator zur Trendbestimmung. Dieser wurde von Tushar S. Chande entwickelt. Er zeigt den Wechsel der Trendphasen und –richtungen

an und misst die Zeitspanne, die zwischen Hoch und Tief gelegen ist.

Der AROON-Iindikator besteht aus zwei Trendlinien, dem AROON-UP und dem AROON-DOWN. Ein Cross-Over der beiden Linien signalisiert eine mögliche Trendwende, je höher der AROON im jeweiligen Bereich steigt, umso stabiler ist ein vorherrschender Trend. Trendlose Phasen zeichnen sich dadurch aus, dass keiner der beiden Linien im oberen Bereich verläuft.


2. Trendfolgeindikator

Trendfolgeindikatoren zeigen den vorherrschenden Trend an. Da sie meist Glättungskomponenten besitzen, um nicht von jeder Kursschwankung beeinflusst zu werden, muss der Kurs größere Bewegungen absolvieren, bevor ein Trendfolgeindikator die Richtung wechselt.

Der Trendfolgeindikator, den der IC-Expert nutzt, ist der VIDYA (Variable Index Dynamic Average), der ebenfalls von Tushar S. Chande entwickelt wurde.

Es handelt sich dabei grundsätzlich

um einen Moving Average (gleitender Durchschnitt). Um dynamischer zu reagieren, berücksichtigt er auch die Volatilität des Marktes. Je höher die Volatilität, desto geringer ist der Anteil der Vortageskurse in den Berechnungen. Dadurch wird die Periodenlänge des VIDYA verringert, wodurch der Indikator schneller auf Kursveränderungen reagiert. Sobald die Volatilität nachlässt, verringert sich der Anteil des aktuellen Schlusskurses und erhöht sich die Periodenlänge, was den VIDYA gemäßigter reagieren lässt.


3. Momentum-Oszillator

Ein Momentum stellt die Schwungkraft des Marktes dar. Der Begriff „Oszillation“ beschreibt eine gleichmäßige Schwingung.  Momentum-Oszillatoren messen also die Stärke einer Kursbewegung, beruhend auf der Erkenntnis, dass sich Kursbewegungen erst abschwächen bevor es zu einer Trendumkehr kommt. Oszillator-Indikatoren schwingen um eine Achse innerhalb eines definierten Bereiches. Befindet sich der Indikator in einer Extremzone dieses Bereiches (hoch oder tief), deutet dies auf eine Überhitzung des Marktgeschehens hin (d.h. je schneller eine Aktie steigt, desto höher ist der Momentumzuwachs). Verlässt

der Indikator die Extremzone wieder, so bedeutet dies ein Abschwächen der Schwungkraft des Marktes. Da Kurse jedoch im Normalfall den Trend noch weiter beibehalten, wenn auch bei schwächerem Marktvolumen, laufen Momentum-Oszillatoren der tatsächlichen Kursbewegung vorweg.

Der Investor’s Coach nutzt den DSS - Double Smoothed Stochastic Oscillator, der ausgleichende Komponenten besitzt und damit auch die Volatilität des Marktes berücksichtigt.


4. Volatilitätsindikator

Mit Volatilität bezeichnet man die Schwankungsintensität eines Marktes oder  einer Aktie. Mit der Standard-Abweichung, die aufgrund historischer

Daten berechnet wird, kann man darstellen, in welchem Ausmaß ein Markt oder ein Aktienindex nach oben oder unten schwanken kann.

Technische Analyse versus Fundamental Analyse

Die Fundamentalanalyse ist die Analyse des Investitionsgut selbst, also das Unternehmen dessen Anteile (Aktien) gehandelt werden. Analysten begutachten die Hintergründe des Unternehmens, die politische Lage und den eigentlichen Warenwert, und interpretieren die Bedeutung dieser Fakten für den Aktionär auf der Grundlage ihrer Börsenerfahrung.

Auf lange Sicht nähert sich jede Investition dem tatsächlichen Wert des Investitionsgutes. Will man langfristig anlegen, um sich beispielsweise für die Zeit in 20 Jahren abzusichern, so ist eine

Fundamentalanalyse ein guter Richtweiser, welche Unternehmen man aussuchen soll-

Es ist aber eine erwiesene Börsenwahrheit, dass kurz- und mittelfristig zwischen dem Handlungswert an der Börse und dem tatsächlichen Investitionswert beträchtliche Unterschiede in beiden Richtungen möglich sind.

Der IC-Experte handelt kurzfristig, im Bereich von Tagen und Wochen. Damit kann er diese Zyklen im Wertpapierhandel gewinnbringend nutzen, und hat der Fundamentalanalyse einiges voraus.

Ist die Technische Analyse perfekt?

Sicherlich nicht, sondern wären schon sehr viele Leute damit reich geworden. Aber sie ist sehr nützlich, um eine Orientierung zu bekommen.

Wenn man ein Werkzeug wie Tradestation hat, dann bekommt man ein Set von über 500 Indikatoren mitgeliedert, und kann etliche noch dazukaufen.

Eine der Schwierigkeiten der Technischen

Analyse ist, dass man verschiedene Empfehlungen für dieselbe Aktie zum selben Zeitpunkt bekommen kann. Es fehlt Ihnen dann erst recht die Entscheidung, welchem Indikator oder welcher Strategie man folgen soll.

Im folgenden Ausschnitt eines durchschnittlichen Tages der MSFT Aktien können Sie das nachvollziehen: 



Here sehen Sie im Chart mehrere Indikatoren:

Moving Average, Moving Average Crossover und andere Moving Averages, 52 Wochen-Hoch, 14-Tage-RSI, einige Retracement Levels, Stochastische Indikatoren, MACD, Privot Points.....

Sogar derselbe Indikator kann mit verschiedenen Werten zu unterschiedlichen Ergebnissen in der Chartanalyse kommen. Daher ist es so wichtig, mit dem Investor's Coach eine klare Empfehlung und eindeutige Handelssignale zu erhalten.


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